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| | Neuer Eintrag | | 2623 Einträge Feed abonnieren | | Wittek am 25.06.2009 - 22:22:08 |  | # 2191 | 

Am "Ab 18" - Kiosk im U - Bahnhof Marienplatz gibt es fast rund um die Uhr günstiges Flaschen - Augustiner und Tabak und Limo. Samstag mittag gehe ich vier oder fünf mal hin, um den Coladurst zu killen.

Some Things Never Change. Oder doch? Die spätgotischen, in die Wand des Alten Rathaus eingelassenen AUGUSTINER HELLES - Flaschenhalter (siehe wittek0815comix.de/index.php?var=gaestebuch&permalink=578) dienen doch noch einem anderen Zweck. Als Klebefläche für Fabian FAB Stoltzens Star Wars - Sticker.

Zu jeder Comicveranstaltung entwickelt sich mehr oder weniger durch Zufall ein bestimmtes witteksches Signiermotiv. Vor vier Jahren war es der Prototyp des PERRY HODEN, vor zwei Jahren der WITTSAU - ZOMBIE und jetzt ist die WOLLWURST aktuell. Ein paar Stunden wird gezeichnet, mit kurzen Sonnenbad - Unterbrechungen und netten Unterhaltungen. Zum Beispiel mit Andreas Michalke (chwouhle deutsche Nazi - Komiks) und Ingo Römling (die alten Zeiten mit der Initiative Comic Kunst e.V.).

Die ICOM - Preisverleihung ! Das COMICGATE MAGAZIN kommt doch noch zu seiner Auszeichnung (für besondere Leistungen) ! Bester Idependent Comic wird Ulrich Scheels "Die sechs Schüsse von Philadelphia", bester Kurzcomic "Raues Sitten" von Leo Leowald, Robert Mühlich und Sebastian Baier kriegen den Preis für herausragendes Artwork für ihr Buch "Der Schicksalsgnom". Den Sonderpreis für die beste Comic - Publikation des Jahres 2008 greift "ORANG" 7 aus Hamburg ab.

Und ... der Preis für das beste Szenario geht an Frank "Spong" Plein für "Tara oder Der Marterpfahl, der Leben heißt", was mich besonders freut. Olli Ferreira meinte kürzlich, das sei ein Buch, von dem man sich wünschte, es würde nie enden ...

Ich eile mit Martin Rathscheck vom Italienertisch, gerade rechtzeitig, um den Anfang des FIL - Auftritts mitzubekommen. Auf dem Marienplatz scheppert das Kontrastprogramm. Ein Lied, zu dem ich immer noch nach Herzenslust kotzen kann: "Life is Life" von OPUS.

Also nichts wie rein in das Alte Rathaus, FIL kucken. Etwa eine halbe Stunde. Dann ...

... treibts den Bierdurst zum "Ab 18" - Laden, weil es im Rathaus nix mehr gibt. Es kommt wie es kommen muß, auf halbem Weg treffe ich Gerhard Förster, wir diskutieren über die Wäscher - Hommage, auch speziell über meinen "kontrovers" aufgenommenen Beitrag, eine sehr nette Unterhaltung übrigens, doch dann schnell zurück zum FIL.

Das Konzert ist gerade zu Ende. Massenaufbruch zur Comicparty im SCHRANNENCLUB. Komisch nur, daß da eine Ü 30 - Party ist. Okay, es ist was schief gelaufen, im SCHRANNENCLUB weiß niemand was von einer Comicparty. Wir weichen auf das STRAUBINGER, nur ein paar Meter entfernt, aus.

Man trinkt sich Mut für den letzten Abend an. Nebenan läuft ein Punk - Konzert, Andreas Eikenroth und ich sind neugierig und schauen rüber.

Sehr dumm gelaufen. Die schnieke Jungpunke hat den schwersten Fehler ihres Lebens begangen und AE mit "Alter, haste mal nen Euro?" angeschnorrt. Dafür gibt´s Standpauke, bis sie wimmernd abzieht.

Zurück zum STRAUBINGER. Pornozeichnerin Greta hat sich eine derbe Anbaggerungs - Verknotung zugezogen.

Standortwechsel. Ans ist mit einer guten Freundin, Madame Julie, verabredet. Nach einer kurzen Kennenlernzeit verstehen Julie und ich uns schon prächtig.
Wir machen schnell Probeaufnahmen für den nächsten Fotocomic:





Wahrscheinlich sollte ich der COMIXENE diese Bildfolge als Fotobericht zum COMICFESTIVAL MÜNCHEN andrehen.

Später wird´s, lustiger wird´s. Gegen zwei Uhr suchen Elke Reinhart, Ans de Bruin, Madame Julie, Andreas Eikenroth, Maikel Das und ich eine GAY BAR in der Nähe für ein kleines Tänzchen auf.

Andreas & Elke.

Julie & Ans.

Man kommt sich näher, die Kuckucksuhren schlagen viertel vor Drei. Es wird aber noch viel später ...

Auch Andreas und ich ergötzen uns im ekstatischem Tanz. Was für eine geile Nacht. Man kann sich denken, der Herr Eikenroth wurde nicht nur einmal an diesem Abend angefasst. "Hier, willste mal fühlen, Schwulli?"

Bohorr. Nach bestimmt 2 Stunden (gefühlt waren es viel weniger) muß auch mal Schluß sein, es wird hell. Kurzes Abschiedsfoto, Ans fährt schon morgen früh. Schnüffz. Doch die Trauer wird verdrängt. Der Taxifahrer, der Maikel und mich zum Hotel chauffiert, hat die BACK IN BLACK da.
Und dreht voll auf ... Das hat noch gefehlt, YES !
Im roten Haus: PROSECCO, die Schlager - Event - Bar.
Fortsetzung folgt ... |
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